Erklär den Kleinen die Planeten mit einem Sonnensystem zum Selbermachen

Eine kosmische Bastelaktivität

Mit dieser Aktivität erklärst du den Kleinen die Planeten und was sie auszeichnet – und nebenbei bastelt ihr ein supercooles Sonnensystem!

Du benötigst:

– Styroporkugeln ODER Pappmachékugeln in verschiedenen Größen
– Farbe
– Pfeifenreiniger
– Plastikaugen
– Filzstifte
– Pappschachtel
– Schwarzes oder transparentes Garn
– Klebeband
– Ein universumgroßes Vorstellungsvermögen

Schritt für Schritt zum Sonnensystem

Schritt 1

Sucht alle Materialien zusammen. Wir nehmen zuerst die Gestaltung der Planetenfiguren in Angriff. Du kannst den Kindern (sorry, den Azubi-Astronauten) lustige Fakten über jeden Planeten beibringen, während ihr beim gemeinsamen Basteln eure Kreativität zum Einsatz bringt.

Schritt 2

Begrüßt Launischer Merkur. Merkur durchläuft die extremsten Temperaturschwankungen aller Planeten – von -170 Grad Celsius in der Nacht bis zu 430 Grad Celsius am Tag. So kann er in einer Minute zu Tode betrübt sein und in der nächsten himmelhoch jauchzen. (Klingt wie jemand, den du kennst … ?!)

Schritt 3

Ihre blendende Schönheit nimmt unsere Sinne gefangen: Königin Venus ist der hellste Planet am Nachthimmel. Das liegt daran, dass ihre Atmosphäre aus dünnen Wolken etwa 70 Prozent des Sonnenlichts zurück in den Weltraum reflektiert. Könnt ihr in einer klaren Nacht Venus am Himmel erspähen?

Schritt 4

Essbare Erde ist der einzige Planet in unserem Sonnensystem, auf dem Leben möglich ist – und das in Hülle und Fülle! Die Erde wimmelt nur so von Tieren, Natur und essbaren Köstlichkeiten aller Art. Mit welchen Leckereien stattest du deine Erde aus?

Schritt 5

Mürrischer Mars zieht immer einen Schmollmund und ist bekanntermaßen schlecht darin, sein Zimmer aufzuräumen. Er umrundet die Sonne in seiner ovalen Form mit einem solchen Schnaufen, dass dabei riesige und heftige Staubstürme entstehen. Diese können Monate andauern. Stellt euch das einmal vor!

Schritt 6

Lustiger Jupiter ist ein großer freundlicher Riese von einem Planeten und liebt es, neue Freundschaften zu schließen. Tatsächlich hat er mindestens 67 Monde, die ständig um ihn rumschwirren. (PS: Ihr könnt euch beim Basteln eurer eigenen Mondfreunde künstlerische Freiheiten herausnehmen!)

Schritt 7

Schicker Saturn wirft sich immer in Schale. Das Erste, was an ihm auffällt, sind seine glorreichen Ringe. Diese Ringe bestehen aus Abermilliarden von Eiskristallen – einige so klein wie ein Staubkorn und andere so groß wie ein Berg! Unser Fazit: Nicht von schlechten Eltern.

Schritt 8

Undercover-Uranus ist ein mysteriöser Zeitgenosse. Seine blassblaue Verkleidung machte ihn für Hunderte von Jahren für menschliche Augen unsichtbar – bis er von einem cleveren Kerlchen mit einem Teleskop entdeckt wurde. Er verbringt 42 Jahre seiner 84-jährigen Umlaufbahn in völliger Finsternis.

Schritt 9

Nicht einmal die Schneekönigin kann Mordskaltem Neptun das Wasser reichen. Er ist ein Eisriese mit einer Durchschnittstemperatur von –214 Grad Celsius. Wenn ihr ihm einen Besuch abstattet, packt unbedingt eure wolligsten Winterpullis und die dicksten Socken ein!

Schritt 10

Jetzt könnt ihr eure Planetenfiguren aufhängen. Malt die Innenseite eines Kartons schwarz an und fügt kleine weiße Punkte als Sterne hinzu. Zieht einen Faden durch jeden eurer Planeten (mit einem Knoten an der Unterseite, um ihn an Ort und Stelle zu halten). Macht acht Löcher in die Oberseite eurer Schachtel und fädelt die Planeten durch. Mit etwas Klebeband fixieren. Fertig ist die Planetenschau.

Sendet uns Fotos

Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen, welche kosmischen Kreationen du und deine Co-Piloten gebastelt haben. Teilt eure Schnappschüsse mit uns auf Facebook oder Instagram – und taggt unbedingt #wonderbly!